"Heldentage" von Sabine Raml {Rezension}

22. Juni 2015

   Bildquelle: Amazon







Titel: Heldentage
 Autor: Sabine Raml 
Seiten: 304 Seiten
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: 2. März 2015 
Verlag: Heyne fliegt
Reihe:
-
Das Leben hat echt einen Knall!
Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen. 

Über "Heldentage" habe ich viel Gutes gelesen und gehört und da ich den Klappentext ansprechend fand, landete es eines Tages auf meinem SuB. 
Die 15-jährige Lea ist mit ihrem Leben mehr als unglücklich. Es dauert noch 790 Tage, bis sie endlich erwachsen ist, ihrer Meinung eindeutig zu lang. Denn Leas Mutter ist nach der Trennung von ihrem Mann starke Alkoholikerin geworden und kommt gar nicht mehr aus ihrem Zimmer raus. Deshalb muss Lea ihr immerzu neuen Alkohol und Zigaretten kaufen. Ihre Mutter ist ihr schrecklich peinlich, deshalb lädt sie nie Freunde zu sich nach Hause ein. Ausserdem wird Lea von Asthma geplagt und ihr Schwarm Lenny hat Schulss gemacht. Und als könnte alles nicht noch schlimmer kommen, erlaubt ihre Mutter ihr nicht, mit ihrerer besten Freundin Pola in den Sommerferien in den Urlaub zu fahren. 

Lea ist ein sympathisches, nettes und sehr schüchternes Mädchen. Man merkt stark, wie sehr Lea unter ihrer Mutter leidet und das ist auch ein grosser Aspekt im Buch. An manchen Stellen wirkt sie kindlich, an anderen sehr erwachsen und oft driftet sie in ihre Gedanken ab. Als Leser konnte ich mich aber gut mit ihr identifizieren. Mit der Zeit wird Lea dann klar, dass sie jeden Tag eine kleine Heldentat begeht und deshalb jeden Tag eine Heldin ist.

Die Handlung zieht sich extrem lang hin. Immer mal wieder geschehen ein paar interessante Dinge, doch insgesamt ist das Buch viel zu langgezogen und hat mich gelangweilt. Noch dazu waren einige Stellen sehr unrealistisch. So war es für mich nicht immer einfach, der Geschichte zu folgen und aufmerksam zu bleiben. Wenn man sich jedoch bis zum Ende durchkämpft, so kann man ein nettes Ende lesen, dass das Buch schön abrundet.

Insgesamt habe ich mir viel mehr von dem Buch erwartet, weshalb meine Erwartungen nicht erfüllt oder gar übertroffen werden konnten. Für zwischendurch ist es aber dennoch eine ganz nette Geschichte.

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Kommentare:

  1. Hei Emma c:

    Mir hat das Buch "Heldentage" im Grunde ganz gut gefallen.
    Ist jetzt schon etwas her, dass ich es gelesen habe, aber ich erinnere mich noch gut daran, dass Lea mir ziemlich Leid tat und ihre Mutter ein totales Wrack war ... Aber ich finde, dass das Buch schöne Zitate bereit hält. Auch, wenn sie sich oftmals verstecken ☼ Tolle Rezension! Wie immer :P

    Ganz viele liebe Grüße, Rainbow ☼♥
    walkingaboutrainbows.blogspot.de

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  2. Hey Emma.
    Ich starte ein Wanderbuchpaket und wollte fragen ob du eventuell teilnehmen möchtest? Mehr Infos auf meinem Blog. Außerdem wäre es super, wenn du die Aktion auf deinem Blog verlinkten könntest, da du ja eine größere Reichweite hast und dein Blog ja auch um Bücher geht. Wäre super lieb.

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  3. Hi,
    ich kann deine Kritik total nach empfinden, aber dennoch eine wirklich tolle Rezi meine Liebe!
    LG Piglet ♥

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